Aerodynamik ist für deine Laufräder extrem wichtig

Wenn du schneller fahren und dabei weniger Energie aufwenden möchtest, spielt Aerodynamik eine größere Rolle, als viele Radfahrer denken.
Zum Beispiel: Bei einer Geschwindigkeit von 40 km/h bewegt sich der obere Teil deines Laufrads mit fast 80 km/h durch die Luft. Und schon ab 15 km/h wird der Luftwiderstand zu einem entscheidenden Effizienzfaktor.
Deshalb sind die besten Carbon-Laufräder nicht nur leicht oder steif – sie sind aerodynamisch geformt, um den Luftwiderstand zu minimieren und den Luftstrom zu optimieren. Egal ob auf Asphalt, Schotter oder Trails – ein aerodynamischer Vorteil hilft dir, weiter und schneller mit weniger Kraftaufwand zu fahren.

Von glatt zu skulpturiert: Die Entwicklung der Felgenform
Im Laufe der Zeit hat sich die Form von Fahrradfelgen stark verändert. Frühe Designs hatten eine einfache, runde Form. Moderne Carbon-Laufräder nutzen heute fortschrittliche Oberflächendesigns wie:

  • Golfball-Dellen

  • Haihaut-Strukturen

  • Fischschuppen-Muster

  • Wellenförmige Oberflächen wie das „side-wavy flucircle“-Design von CarbonBikeKits


Diese Formen dienen nicht nur der Optik – jede wurde entwickelt, um den Luftstrom zu verbessern, Turbulenzen zu reduzieren und die Leistung bei hoher Geschwindigkeit, insbesondere bei Seitenwind, zu steigern.

3 Aerodynamische Prinzipien hinter den besten Carbon-Laufrädern

Um zu verstehen, warum die Form so entscheidend ist, betrachten wir drei aerodynamische Konzepte, die beim Design der besten Carbon-Rennrad-, Gravel- und MTB-Laufräder verwendet werden:

1. Kármánsche Wirbelstraße (Kármán Vortex Street)
Wenn Luft an einer Felge vorbeiströmt, entstehen hinter ihr automatisch Wirbel – ein Phänomen, das als Kármánsche Wirbelstraße bekannt ist. Diese Turbulenzen erhöhen den Luftwiderstand und verringern die Stabilität.

Bei direktem Gegenwind (0° Gierwinkel) hat die Felgenform kaum Einfluss auf Wirbel. Doch bei Seitenwind wird die Luft auf der Leeseite instabil. Eine gut geformte Felge sorgt für einen glatteren Luftstrom und eine kleinere Turbulenzzone – das bedeutet weniger Widerstand und bessere Kontrolle.

Deshalb haben viele der besten Carbon-Rennrad-Laufräder breite, stumpfe U-Profile – um Seitenwind zu kontrollieren und bei hohen Geschwindigkeiten stabil zu bleiben.




2. Segel-Effekt
Etwas Faszinierendes: Unter bestimmten Seitenwindwinkeln kann deine Felge tatsächlich Vortrieb erzeugen – ähnlich wie ein Segelboot, das im Zickzack gegen den Wind fährt.

Dieser „Segel-Effekt“ bedeutet, dass der Wind dich nicht nur abbremst – er kann dir sogar helfen, schneller voranzukommen. Felgen mit großer Tiefe und optimierten Profilen sind darauf ausgelegt, diesen Effekt zu nutzen, besonders bei Zeitfahren oder schnellen Gruppenfahrten.

Bei Gravel- oder MTB-Rädern, deren Felgen in der Regel flacher sind, gestalten Designer die Oberfläche komplexer, um seitliche Windwinkel optimal auszunutzen. Deshalb haben die besten Carbon-Gravel- und MTB-Laufräder oft ungewöhnliche, aber funktionelle Oberflächenprofile.



3. Strömungsabriss: Die aerodynamische Klippe

Doch es gibt eine Grenze.

Wenn der Gierwinkel (Seitenwindwinkel) zu groß wird, kann sich der Luftstrom nicht mehr an der Felgenoberfläche anhaften. Das Ergebnis? Ein plötzlicher Anstieg des Luftwiderstands – und der Verlust des Segel-Effekts. Dies nennt man Strömungsabriss – ähnlich wie ein Flugzeug, das beim zu steilen Anstellwinkel plötzlich an Auftrieb verliert.

Moderne Carbonfelgen sind so konstruiert, dass der Strömungsabriss möglichst spät eintritt. Eigenschaften wie:

  • Breite U-Profile

  • Abgeflachte konische Enden

  • Abgerundete Innenkanten

… helfen, den Bereich zu vergrößern, in dem die Felge effizient bleibt – auch bei schwierigen Windverhältnissen. Das ist der Grund, warum diese Designs nicht nur im Windkanal, sondern vor allem im realen Einsatz zu den besten Carbonlaufrädern zählen.



Nicht nur für Rennfahrer – Aerodynamische Laufräder bringen jedem Vorteile

Aerodynamik ist nicht nur ein Thema für Profis. Egal ob du Schotterserpentinen erklimmst, Straßensprints fährst oder MTB-Trails erkundest – Gegenwind kostet Kraft.

Ein gut gestalteter Laufradsatz – wie die besten Carbon-MTB-Laufräder, Gravel-Laufräder oder Rennrad-Laufräder – hilft dir, diesen Kraftaufwand zu reduzieren und bringt dir einen Leistungsvorteil.

Fazit

Wenn du deine Laufräder aufrüstest, achte nicht nur auf das Gewicht. Beachte auch das Felgenprofil, die Oberflächenbehandlung und das aerodynamische Verhalten unter realen Bedingungen. Die besten Carbonlaufräder sind diejenigen, die dich schneller, stabiler und weniger ermüdet fahren lassen – unter deinen Fahrbedingungen.

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